Vitaminbomben-Smoothie

Ich liebe Smoothies!! Ganz besonders die fruchtig-süßen.🙂 Sie sind einfach und schnell zubereitet und tun gut. Alles was man zur Zubereitung eines Smoothies braucht ist ein vernünftiger Mixer und eine Auswahl an frischem Obst und/oder Gemüse, sowie ein bisschen Phantasie.

Dieser Smoothie hier beispielsweise ist eine richtige Vitaminbombe und schmeckt dazu noch superlecker… Rezept gefällig? Kommt!🙂

Zutaten:

1 reife Banane

1 Scheibe Ananas

1 reife Orange

1 mittelgroße Karotte

1 kleiner Apfel

1 EL Kokosöl

Saft einer halben Zitrone

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Zutaten in gleichmäßig große Stücke schneiden…

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…in den Mixer geben, Zitronensaft und Kokosöl hinzufügen…

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…und ab dafür!!🙂 Nur so lange mixen bis sich keine Stücke mehr im Mixer befinden…

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…in ein Glas füllen und genießen!!🙂

Wer die Konsistenz gerne ein wenig flüssiger möchte, der kann gegebenenfalls vor dem Mixen noch ein wenig frisch gepressten Saft (oder auch Direktsaft aus der Packung) hinzugeben.

Das Rezept reicht für zwei mittelgroße Gläser Smoothie. Prost!!🙂

50 Jahre und kein bisschen leise…

Ich habe früher immer gedacht, dass man sich seltsam fühlen würde, wenn man – metaphorisch gesprochen – die Mittellinie überquert und 50 wird. Irgendwie alt, über´s Datum… oder so, als hätte man das Beste bereits hinter sich. Jetzt eine 5 davor stehen zu haben ist sicher irgendwie anders, fühlt sich aber keinesfalls bedrohlich oder gar deprimierend an, da kann ich alle beruhigen, die diesen Schritt noch vor sich haben. Ich fühle mich exakt so wie vorher auch: Mit jedem Tag ein wenig besser🙂

Natürlich muss man so einen Geburtstag gebührlich feiern. Allerdings bin ich überhaupt nicht für Geburtstagsparties herkömmlicher Art zu begeistern. Das war noch nie so und wird auch nie so sein. Manche mögen das nicht verstehen, aber wenn ich mir eins vorgenommen habe, mit diesem Schritt in meine zweite Lebenshälfte, dann ist es die Tatsache, dass ich nur noch das machen werde, wovon ich selber überzeugt bin und wovon ich glaube, dass mir gut tut. Das bedeutet nicht, dass man andere vor den Kopf stoßen muss… aber ich lasse mich in nichts mehr hineindrängen – sei es aus Bequemlichkeit oder aus Gefälligkeit – was ich nicht möchte. Punkt. Also habe ich mir zu diesem Geburtstag eine Reise gewünscht. Eine Reise zu einem Ort, den ich schon als Kind immer sehen wollte. Es hatte sich nur bisher keine Gelegenheit dazu ergeben. Also dachte ich mir… wenn nicht jetzt, wann dann?🙂 Und dabei sein sollten meine wichtigsten Menschen… Schatzi, Kindi und meine Mama. Dieser Wunsch wurde mir erfüllt und abgesehen von sehr schönen weiteren Geschenken, war diese Reise wirklich das allerschönste Geschenk für mich.

Wer sich jetzt fragt, wo ich denn unbedingt hin wollte und warum das so etwas ganz besonderes für mich ist, der schaue sich die Fotos vom Vierwaldstättersee an und die Frage stellt sich nicht mehr.🙂

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Ausblick von Luzerns Innenstadt auf den Vierwaldstättersee

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Auf der Wilhelmshöhe mit Blick auf den Pilatus

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Mit meiner Maminka auf Tour❤

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Schiffsfahrt über den Vierwaldstättersee in Richtung Rigi

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Oben auf der Rigi – Blick auf die Schweizer Alpen und den Vierwaldstättersee

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Kindi und Bini auf der Rigi…🙂

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Schweizer Alpenpanorama

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Ohne Worte…🙂

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Die Rigi-Bahn, die uns rauf- und auch wieder runtergefahren hat

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What a beautiful day!!🙂

Luzern, der Vierwaldstättersee mitsamt Umgebung sind einfach ein Traum!! Auch wenn das hier grade überwiegend nach Schnee und Winter aussieht, war es die ganze Woche über sommerlich warm und wir haben uns alle einen dicken Sonnenbrand geholt… kurzum, wir hatten eine tolle Zeit in einer der schönsten Städte und Gegenden, die ich bisher gesehen habe. Einen perfekteren 50. Geburtstag hätte ich mir nicht vorstellen können. Dicken Dank an meine 3 Lieben, dass sie mir ein solch schönes Geschenk gemacht haben!!❤

Taadaaaa…

…hier kommt sie also!! Meine erste vegane Eigenkreation!!🙂

Um ehrlich zu sein… meiner Meinung nach braucht man eigentlich keine Rezepte um vegane Gerichte frisch und lecker zuzubereiten… Alles was man benötigt sind ein paar frische Zutaten von guter Qualität, die man je nach Geschmack kombiniert und innerhalb von wenigen Minuten servieren kann und ein wenig Kreativität. Trotzalledem hier mal eine kleine Anregung, weil ich so begeistert vom Geschmack dieser Komposition war🙂

Kokos-Couscous-Curry

für 2 Portionen

Kokos-Couscous-Curry

Man benötigt:

1 Bund Frühlingszwiebeln

3 mittelgroße Paprikaschoten

(beispielsweise in 3 verschiedenen Farben oder je nach Geschmack)

250 g frische braune Champignons

1 EL Kokosöl

1 Dose Kokosmilch

2 Tassen Couscous

2 gestr. TL Kräutersalz

1 gestr. TL Kurkuma (gemahlen)

1 gestr. TL Currypulver

Pfeffer aus der Mühle nach Geschmack

Chili (frisch gemahlen) nach Belieben

Zubereitung:

Champignons in Scheiben schneiden. Frühlingszwiebeln waschen und kleinschneiden. Die Paprika waschen, vierteln, Kerne und Stiel entfernen und in kleine Stücke schneiden. Das Kokosöl in einer Pfanne mit hohem Rand und Deckel (ich benutze immer eine Wok-Pfanne) kurz erhitzen, dann die in Scheiben geschnittenen Champignons kurz andünsten bis sie leicht braun sind. Paprika hinzufügen und ebenfalls andünsten. Zum Schluss die Frühlingszwiebeln hinzugeben, alles gut verrühren und einige Minuten weiterdünsten. Jetzt Couscous bereitstellen, die Kokosmilch hinzugeben und unter Rühren heiß werden lassen. Währenddessen Kurkuma, Curry, Pfeffer, Chili und Kräutersalz hinzugeben. Couscous in die heiße Mischung geben, gut verrühren und 10 Minuten auf der ausgeschalteten Platte bei geschlossenem Deckel ziehen lassen, gelegentlich umrühren. Sofort servieren.

Guten Appetit!!🙂

Veganer über Nacht…

…oder auch: wie man als frischgebackener Vegetarier mit Laktoseintoleranz auch gleich Nägel mit Köpfen machen kann.

Aber von vorn… schon seit vielen Jahren habe ich immer wieder mit dem Gedanken gespielt, Fleisch und Wurst von meinem Speiseplan zu verbannen. Aus ethischen wie gesundheitlichen Gründen gleichermaßen. Allerdings scheiterte die Umsetzung dieses Plans immer wieder an der Bequemlichkeit meinerseits, dann beim allabendlichen Kochen für die Familie zu große Umstände betreiben zu müssen. Wenn man berufstätig ist, Einkauf, Haushalt und Kochen abends und am Wochenende quasi nebenbei erledigt und trotzdem frisch und einigermaßen gesund kochen möchte, dann ist das schon schwierig genug. Hier dann noch verschiedene Gerichte zu planen und zu kochen, dazu fehlte mir dann letztlich einfach immer der entscheidende Antrieb und oft auch die Kreativität. Allerdings lieferte mein eigener Körper mir in letzter Zeit immer mehr Entscheidungshilfen. Ich entwickelte eine Laktoseintoleranz und sah mich plötzlich vor komplett neue Herausforderungen gestellt. Aber die Nahrungsmittelindustrie hatte hier bereits etwas für mich vorbereitet – laktose“freie“ Produkte, die mir halfen, meinen Körper an der Nase herumzuführen. Denn „laktosefrei“ bedeutet nicht zwangsläufig „frei von Laktose“. Bei Milchprodukten wird einfach Laktase hinzugefügt, der Preis verdoppelt und schwuppdiwupp kauft man der Einfachheit halber die Mogelpackung um weitermachen zu können wie bisher. Aber der Körper lässt sich nur bedingt verschaukeln. Meiner hat ein gutes Jahr lang mitgespielt und dann wollte er das Zeug nicht mehr. Also kompletter Umstieg auf Sojaprodukte. So sensibilisiert machten sich nun auch andere Dinge per Unwohlsein bemerkbar. Fleisch in der Pfanne roch plötzlich unappetitlich. Die Lieblings-Salami auf dem Wochenend-Brötchen hinterließ einen unangenehmen Nachgeschmack. Wieder dachte ich darüber nach, einfach all das wegzulassen, von dem man ohnehin weiß, dass es dem Körper mehr schadet als nützt, ein schlechtes Gewissen verursacht wenn man an die Erzeugung dieser Produkte denkt… von der Umweltbelastung mal ganz zu schweigen. Immer häufiger fragte ich mich, wieso ich es eigentlich trotzdem essen musste. Bis ich eines morgens aufwachte und mir klar war… ich muss gar nicht. Ich will es nicht und ich werde es nicht mehr essen. Es gibt genügend Alternativen. Gesagt – getan. Ich verkündete es meiner erstaunten Familie und vermisse seitdem einfach überhaupt nichts. Im Gegenteil. Es geht mir so viel besser als noch vor 3 Wochen. Völlegefühl, Heißhunger, Tagesmüdigkeit… alles weg! Ich fange an nach Rezepten zu suchen. Neues auszuprobieren. Mich mit anderen Menschen darüber zu unterhalten. Vegan zu leben finden in der Tat die meisten Menschen sehr extrem. Mir tut es nur gut, alles weglassen zu können was mir bisher nur geschadet hat. Mir fehlt überhaupt nichts. Ich habe – im Gegenteil – die Freiheit dazu gewonnen, entscheiden zu dürfen, was ich essen möchte… und nicht – wie die meisten denken würden – „kaum noch etwas essen zu dürfen“. Ich esse sehr viel mehr frisches Gemüse und Obst, weil mir danach ist. Ich verspüre kein Bedürfnis nach Süßigkeiten oder Chips mehr. Es hat mit Verzicht nichts zu tun, sondern mit bewusster Auswahl der Lebensmittel, die gut für mich sind. Natürlich ist es in unserer Gesellschaft nicht ganz so „normal“ und man befindet sich schon recht häufig in der Situation erklären zu müssen, warum man dies und das nicht isst. Schon seltsam… denn ich gehe ja umgekehrt beispielsweise auch nicht zu McDon*** und frage alle Menschen dort, warum sie diese oder jene offensichtlich ungesunden Dinge zu sich nehmen…

Nun wie auch immer… mein Weg ist klar und ich zwinge niemanden ihn mitzugehen. Ich möchte nur, dass er akzeptiert wird und das funktioniert erstaunlicherweise ganz hervorragend.

Als Veganer Einsteiger habe ich bei der Veganen Gesellschaft sehr ausführliche Informationen gefunden, insbesondere was eventuelle Mangelerscheinungen (Kalziummangel z. B.) angeht.

Super Rezepte liefern diverse Bücher… meine beiden ersten waren „Vegan rockt“ von Antje Watermann sowohl als Koch- als auch als Backbuch. Sehr witzig geschrieben, für Anfänger wie mich wie gemacht.

Natürlich findet man auch im Internet reichlich Rezepte und mehr ausführliche Lektüre. Ich habe mir jetzt – um meine Argumentationen in Zukunft wissenschaftlich untermauern zu können und mir selbst auch über vieles klarer zu werden – noch das Buch „China Study“ bestellt. Bin sehr gespannt drauf.

Witzigerweise gilt man unter Veganern nicht als „echter Veganer“ wenn die Hauptmotivation einer veganen Ernährung nicht der Tierschutz ist. Logischerweise ist das neben dem gesundheitlichen Aspekt eine sehr große Motivation für mich… ich hatte schon immer ein sehr schlechtes Gewissen und mir war es nie egal, auf welche Art und Weise die Wurst auf das Brot kommt. Ich habe mich halt erfolgreich immerzu selbst belogen. Auch hier fällt mir nun eine große Last von den Schultern und ich empfinde es als eine große Freiheit, nicht mehr dazu beizutragen, dass Tiere leiden müssen, damit ich etwas zu essen auf dem Teller habe. Deshalb werfe ich aber nun nicht meine Lederschuhe und meine Lederjacke auf den Müll. Natürlich beschäftige ich mich nun noch mehr mit diesem Thema und überlege ob ich das in Zukunft brauche. Vermutlich kaufe ich nichts mehr aus Leder. Aber das macht mich automatisch zu einem Außenseiter in diesen Kreisen. Nicht dass mich das stört, aber es ist interessant, wie auch hier… wo es um das Wohl aller Menschen, Tiere und der Natur gehen sollte, wieder eine Religion daraus gemacht wird und daraus Feindseligkeit resultiert. Ein „Schritt-für-Schritt-Umdenken“ reicht hier offensichtlich nicht. Nun, ich bin sowieso kein Herdenmensch, also tangiert es mich eher peripher. Aber ich mache mir halt so meine Gedanken.

So genug gelabert… es werden sicher hier und da mal Rezepte folgen, wenn ich diese ausprobiert und für gut befunden habe.

Das alte Jahr…

…neigt sich dem Ende entgegen. Zeit, innezuhalten, zurückzuschauen und sich all die schönen Erlebnisse aus 2014 in Erinnerung zu rufen, denn davon gab es einige. Und natürlich auch Zeit, nach vorn zu blicken und sich auf viele neue Dinge zu freuen, die vor uns liegen. Gelegenheit auch, Vorsätze zu fassen… unter anderem diesen Blog wieder mit Leben zu füllen.🙂

Ich wünsche uns allein einen traumhaften Start in ein glückliches, gesundes und schönes neues Jahr, angefüllt mit positiven Erlebnissen, vielen neuen Eindrücken und Wünschen, die in Erfüllung gehen!!

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